2020 – Kultur freie Zone Dessau?

Bei „Kultur freie Zone?“ handelt es sich um ein Mural, das bereits im Jahr 2011 von der Künstlerin und Hochschulprofessorin Lisa M. Stybor gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Anhalt am Giebel des Wohn- und Geschäftshauses des Augenoptikers Heidenreich realisiert wurde.

Das großformatige Wandbild entstand vor dem Hintergrund der damaligen Haushaltskürzungen des Landes Sachsen-Anhalt und greift die damit verbundenen gesellschaftlichen und kulturpolitischen Debatten auf. Insbesondere die Einschnitte im Kulturbereich – unter anderem der Verlust zahlreicher Engagements am Anhaltischen Theater – lösten eine intensive öffentliche Diskussion über die Zukunft kultureller Einrichtungen, freier Kunsträume und die Bedeutung von Kultur für das gesellschaftliche Leben aus.

Im Rahmen des praxisorientierten Studienprojekts entwickelte Lisa M. Stybor gemeinsam mit Studierenden dieses künstlerische Statement für den öffentlichen Raum. Das Mural versteht sich als sichtbarer Beitrag zum damaligen kulturpolitischen Diskurs und thematisiert die Bedeutung von Kunst und Kultur als unverzichtbare Bestandteile einer lebendigen Stadtgesellschaft.

Für die Ausführung wurden hochwertige, witterungsbeständige Fassadenfarben verwendet, die eine langlebige und qualitätsvolle Umsetzung des Kunstwerks gewährleisten. Bis heute bildet das Wandbild ein markantes Element des Stadtbildes und erinnert zugleich an die kulturpolitischen Auseinandersetzungen seiner Entstehungszeit.

(Fotos: BüroHallo →)

Mural Map

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Konzept und Gestaltung:
www.buerohallo.de